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Sony erweiterte die WH‑1000XM6‑Reihe um die neue Farbe „Sand Pink“, die sich zu Schwarz, Blau und Silber gesellt – ohne Hardware‑Änderungen.
Die Over‑Ear‑WH‑1000XM6, ursprünglich im Mai 2025 vorgestellt, bleiben in Europa bei einem Preis von 369 € und sind nun in vier Ausführungen erhältlich.
Parallel dazu stellte Sony die True‑Wireless‑Earbuds WF‑1000XM6 in Schwarz und Platin‑Silber vor und positioniert sie als nächstes In‑Ear‑Flaggschiff der Marke.
Aus Hardware‑Sicht ist die Auffrischung der WH‑1000XM6 bewusst konservativ, und genau diese Entscheidung hat in audiophilen Kreisen eine Debatte ausgelöst. Sony signalisiert klar, dass die aktuelle akustische Plattform – 40‑mm‑Dynamiktreiber kombiniert mit dem neuesten QN‑klassigen Noise‑Cancelling‑Prozessor und einer ausgereiften DSP‑Kette – einen Punkt erreicht hat, an dem Abstimmungsstabilität den Bedarf an iterativen Feinschliffen überwiegt. Einige Quellen werten die neue Oberfläche als Lifestyle‑Schritt, andere lesen darin Vertrauen in die zugrunde liegende Technik: keine Neuanpassung der ANC‑Algorithmen, keine Änderungen am Bluetooth‑Stack oder an der Codec‑Unterstützung und keine Revisionen der mechanischen Architektur. Diese Konstanz ist wichtig für Nutzer, die vorhersehbare Anpresskraft, vertraute Polster‑Compliance und eine bekannte tonale Balance schätzen, statt marginalen Gewinnen hinterherzujagen.
Die technisch interessantere Erzählung entfaltet sich rund um die WF‑1000XM6, wo umweltorientiertes Design auf Fertigungszwänge trifft. Japanische Quellen betonen, dass der Einsatz biomassebasierter Kunststoffe kein einfacher Tausch gegen Recyclingmaterial ist, sondern eine Mass‑Balance‑Implementierung, die die für ein kompaktes Ladeetui erforderlichen mechanischen Toleranzen bewahrt. Praktisch bedeutet das, dass Sony Wandstärken, Scharnierpräzision und Schlagfestigkeit auf dem Niveau von Neuware halten kann – kritische Faktoren für ein In‑Ear‑Flaggschiff, das täglich in der Tasche steckt und genutzt wird. Dies steht im Kontrast zu europäischer Berichterstattung, die den Schritt primär als Nachhaltigkeitsbotschaft rahmt; technisch betrachtet testet Sony erneuerbare Materialien in hochpräziser, hochvolumiger Produktion, statt sie auf Zubehör oder kosmetische Teile zu beschränken.
Zusammengenommen unterstreichen die parallelen Updates eine übergeordnete Strategie: visuelle Differenzierung auf einer bewährten Over‑Ear‑Plattform und tiefere Materialinnovationen auf der In‑Ear‑Seite, wo die Miniaturisierung weniger Spielraum für Kompromisse lässt. Für technisch versierte Hörer lautet der Subtext, dass Sony eher bereit ist, mit Lieferketten und Polymeren zu experimentieren als mit der akustischen Abstimmung seiner Referenzmodelle – was darauf hindeutet, dass künftige Generationssprünge nicht durch kosmetische Refreshs kommen, sondern dann, wenn Materialwissenschaft und Wandlerdesign im Gleichschritt vorankommen, ohne die fein austarierten Klangsignaturen dieser Linien zu stören.
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