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Spotify kritisiert die Gebührenpolitik von Apple im App Store und wirft dem Unternehmen vor, fairen Wettbewerb zu blockieren und gegen den EU-Digital Markets Act (DMA) zu verstoßen.
Apple wird für Verzögerungen bei der Einhaltung des DMA kritisiert, wobei mögliche Geldbußen bis zu 10 % des Jahresumsatzes betragen könnten.
Spotify fordert alternative App-Stores zur Förderung des Wettbewerbs, während Apple Sicherheitsrisiken als Gegenargument anführt.
Der CEO von Spotify, Daniel Ek, hat den anhaltenden Streit mit Apple über die Richtlinien des App Stores verschärft und dabei erhebliche Bedenken hinsichtlich des Umgangs von Apple mit den EU-Vorschriften hervorgehoben. Im Mittelpunkt des Streits steht die Provisionsstruktur von Apple im App Store, die eine Gebühr von bis zu 30 % auf In-App-Käufe erhebt. Diese Praxis hat Spotify daran gehindert, Abonnements direkt über den Apple-Store anzubieten, was die Nutzer dazu zwingt, alternative Methoden zu verwenden. Kürzlich erzielte Spotify einen rechtlichen Sieg, der es der Plattform ermöglicht, Nutzer über andere Abonnementoptionen zu informieren, doch Ek bleibt unzufrieden und beschuldigt Apple, absichtlich die Einhaltung des Digital Markets Act (DMA) der Europäischen Union zu umgehen.
Ek erklärte in einem Interview mit Bloomberg, dass Apple Verzögerungen und Ausreden nutzt, um die Einhaltung des DMA hinauszuzögern, der Apple aufgrund seines erheblichen Einflusses auf das iOS-Ökosystem als Gatekeeper einstuft. Diese Einstufung verpflichtet Apple, strengere Vorschriften einzuhalten, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Spotify argumentiert, dass die Strategien von Apple ein wiederkehrendes Muster darstellen, das darauf abzielt, seine Marktdominanz aufrechtzuerhalten, und Ek fordert die EU auf, den DMA rigoros durchzusetzen, um solche ausweichenden Manöver zu verhindern. Die potenziellen Strafen für Apple bei einem Verstoß gegen den DMA umfassen Geldbußen von bis zu zehn Prozent seines Jahresumsatzes, was den Druck auf den Technologieriesen erhöht.
Der Konflikt geht über bloße finanzielle Streitigkeiten hinaus und berührt umfassendere Fragen der Verbraucherwahl und der Marktinnovation. Spotify setzt sich für die Einführung alternativer App-Stores auf Apple-Geräten ein und betont, dass dies ein wettbewerbsfreundlicheres Umfeld schaffen und den Nutzern mehr Flexibilität bieten würde. Im Gegensatz dazu argumentiert Apple, dass die Zulassung mehrerer App-Stores Sicherheitsrisiken darstellen und die Integrität seiner Plattform untergraben könnte. Diese Debatte verdeutlicht die Spannung zwischen regulatorischen Bemühungen, die Macht großer Technologieunternehmen einzuschränken, und den Strategien der Unternehmen, ihre Geschäftsmodelle und Einnahmequellen zu schützen.
Während die EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera auf eine Entscheidung hinarbeitet, die bis März 2025 erwartet wird, beobachtet die Technologiebranche aufmerksam. Das Ergebnis dieses Falls könnte einen bedeutenden Präzedenzfall dafür schaffen, wie digitale Marktplätze weltweit reguliert werden, und nicht nur Spotify und Apple, sondern auch andere große Akteure wie Google beeinflussen. In der Zwischenzeit stärkt Spotify seine Marktposition, unterstützt durch steigende Aktienwerte und die Unterstützung der Branche, und positioniert sich als ernstzunehmender Herausforderer gegen das etablierte Ökosystem von Apple.
Diese anhaltende Saga unterstreicht die umfassenderen Herausforderungen, denen sich Innovatoren in einer Landschaft gegenübersehen, die zunehmend von wenigen mächtigen Gatekeepern dominiert wird. Die Lösung des Streits zwischen Spotify und Apple wird wahrscheinlich nachhaltige Auswirkungen auf regulatorische Richtlinien, den Marktwettbewerb und die zukünftige Dynamik von Anbietern digitaler Dienste weltweit haben.
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