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T.H.E. Show feiert sein 30‑jähriges Jubiläum mit der Rückkehr ins Alexis Park Resort in Las Vegas und findet vom 20.–22. März 2026 dort statt, wo die Veranstaltung ursprünglich startete.
Die dreitägige öffentliche Hi‑Fi‑Ausstellung präsentiert über 60 High‑End‑Audiomarken, Live‑Entertainment und erstmals eine T.H.E. Vintage Lounge.
Die Eröffnungsnacht umfasst eine eigene Gedenkfeier zu Ehren des verstorbenen Gründers Richard Beers, bei der Besucher Fotos, Artikel und persönliche Erinnerungen teilen können.
Aus technischer Sicht signalisiert die Rückkehr ins Alexis Park leise eine Verschiebung hin zu raumzentriertem Hören statt Messehallen-Spektakel. Das niedrig gebaute Resort mit kleineren Suiten begünstigt traditionell Nah- bis Mittelfeld-Setups, was zählt, wenn Aussteller wie Magnepan, German Physiks und YG Acoustics Phasenkohärenz, Bassankopplung und realistische SPL einstellen wollen, ohne auf brachiale Verstärkung zurückzugreifen. Erwartet werden sorgfältiger aufeinander abgestimmte Ketten – etwa Röhren-Vorstufen, die hochstromfähige Solid-State-Endstufen von Marken wie Krell, VTL oder Audio Research speisen – statt aufmerksamkeitsstarker, aber schlecht gematchter Türme. Mehrere Distributoren haben angedeutet, dass diese Messe stark auf Systemabstimmung und die Qualität analoger Frontends setzt, ein Bereich, in dem Namen wie CEC, Pink Faun und RTM-Tonbandsysteme unter Vinyl- und Tape-Enthusiasten regelmäßig hitzige Flurdebatt en auslösen.
Die Einführung einer eigenen Vintage Lounge bildet ein interessantes Gegengewicht zur aktuellen Fixierung auf Streaming-DACs und appgetriebene Ökosysteme. Traditionsmarken wie Threshold, SAE, Dynaco und Conrad-Johnson sind mehr als Nostalgieobjekte; ihre Einbindung rückt Diskussionen über Schaltungstopologien, diskretes Bauteildesign und Wartungsfähigkeit in den Fokus – Themen, die neben FPGA-basierten DAC-Architekturen von Eversolo oder Audiobyte selten Sendezeit bekommen. Einige Stimmen der Branche sehen darin eine korrigierende Maßnahme, die modernes Hi‑Fi in den elektrischen und mechanischen Prinzipien verankert, die auch heutigen Spitzenentwürfen zugrunde liegen; andere verstehen es als philosophischen Kontrast zur Convenience-zuerst-Erzählung, die Personal Audio und Lifestyle-Systeme dominiert.
Zudem ist eine deutliche Annäherung zweier Denkschulen zu beobachten: traditioneller Zwei-Kanal-Purismus und der breitere AV‑plus‑Content‑Ansatz. Aussteller wie JBL, KEF und McIntosh stehen an dieser Schnittstelle und sind gleichermaßen versiert in Referenz-Stereo wie in kinotauglichem Mehrkanal. In Kombination mit Entkopplungslösungen von IsoAcoustics oder Verkabelung von Cardas und Audience werden diese Räume oft zu informellen Fallstudien dafür, wie Rauschboden-Management, Stromversorgung und mechanische Dämpfung formatübergreifend wirken. Im Vergleich zu parallel stattfindenden Shows am selben Wochenende wirkt die Veranstaltung in Las Vegas weniger auf Neuheitenjagd ausgerichtet und stärker auf kontextuelles Hören – darauf, wie Komponenten als Teil einer vollständigen Signalkette in realen Räumen funktionieren, wobei Musik und Film als gleichwertige Stresstests gelten statt als Marketing-Häkchen.
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