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Im Dezember 2025 überholte TCL Samsung als Marktführer bei Smart-TVs und erreichte laut Counterpoint Research einen Anteil von 16 %, während Samsung auf 13 % fiel.
Trotz eines gesamten Marktwachstums von nur 1,6 % gegenüber dem Vorjahr im Dezember steigerte TCL seine Verkäufe um 10 % und wiederholte damit einen starken Weihnachtsaufschwung wie bereits 2024.
TCLs Zugewinne resultierten aus der Expansion in Asien und Afrika und glichen Rückgänge in Europa und den Vereinigten Staaten aus, während Samsungs weltweite Verkäufe 2025 weitgehend stagnierten.
Was sich unter der Schlagzeilenverschiebung verbirgt, ist vor allem eine Hardware-Geschichte. TCLs jüngste Dynamik folgt eng seinem aggressiven Takt bei der Mini‑LED-Hintergrundbeleuchtung – höhere Zonenzahlen, präzisere Local-Dimming-Algorithmen und eine verbesserte Steuerung der Spitzenluminanz, die den realen Abstand zu OLED in gemischten HDR-Szenen verkleinert. In Foren dreht sich die Diskussion oft um Nits, doch die aussagekräftigere Veränderung betrifft die Stabilität des Schwarzwerts und das reduzierte Blooming bei Untertiteln und UI-Overlays. Samsung hingegen setzte 2025 stark auf iterative Verfeinerungen der Neo QLED- und QD‑OLED-Verarbeitung statt auf einen grundlegenden Wandel der Panel-Architektur – eine Strategie, die das Bild-Tuning konservativ hielt, aber den „Spec Shock“ begrenzte, der späte Jahres-Upgrades antreibt.
Ein weiterer von Marktanalysten hervorgehobener Aspekt ist die Integration von Silizium und Software. TCL war schneller darin, neuere MediaTek-SoCs mit voller HDMI‑2.1-Bandbreite über breitere Preissegmente hinweg zu standardisieren und so konsistentes VRR-Verhalten, geringere Eingabeverzögerung und eine sauberere eARC-Durchleitung für verlustfreies Dolby TrueHD und DTS:X zu ermöglichen – Funktionen, die für Heimkino-Puristen mit externen AV-Receivern relevant sind. Samsungs Tizen-Ökosystem bleibt zwar ausgereift, doch segmentierte Feature-Rollouts und die Abhängigkeit von proprietären HDR-Formaten spalten weiterhin Enthusiasten, die formatagnostische Wiedergabe und vorhersehbares Firmware-Verhalten höher bewerten als Ökosystem-Bindung.
Mit Blick nach vorn sehen Branchenbeobachter den angekündigten Premium-Vorstoß nicht nur als Branding, sondern als Kalibrierungs- und Processing-Strategie. Die Kombination aus Massenfertigung von Panels und Bildverarbeitungsphilosophien auf Sony-Niveau könnte die Erwartungen im High-End-LCD-Segment neu justieren – insbesondere, wenn Bewegungsdarstellung und Tone-Mapping die gleiche Aufmerksamkeit erhalten wie reine Helligkeit. In diesem Kontext besteht Samsungs Herausforderung weniger im Volumen als darin, Referenzleistung neu zu definieren: ein Gleichgewicht aus Panel-Innovation, Integrität der Audio-Durchleitung und langfristigem Software-Support in einem Markt, der Fernseher zunehmend als Frontend einer ernsthaften Hi‑Fi- und Heimkino-Kette betrachtet und nicht mehr als eigenständige Displays.
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