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TEACs 629,99‑Dollar teurer TN-400BT X/TB ist ein riemengetriebener Bluetooth-Plattenspieler für Spring 2026, der sich an Wireless-orientierte Hörer mit moderner Vinyl-Flexibilität richtet.
Die limitierte türkisblau lackierte Oberfläche hebt dieses Modell hervor, während ein hochdichtes MDF-Chassis, ein Aluminiumteller und gefräste Bedienelemente Langlebigkeit über Einsteigerklasse-Niveau betonen.
Bluetooth 5.2 mit den Codecs SBC, aptX und aptX Adaptive ermöglicht hochwertiges drahtloses Vinyl-Streaming und speichert bis zu acht gekoppelte Kopfhörer oder Lautsprecher.
Was den TN‑400BT X/TB in der aktuellen Vinyl-Landschaft interessant macht, ist weniger die bloße Präsenz der drahtlosen Übertragung als vielmehr, wie konservativ TEAC die analoge Seite behandelt hat, während diese ergänzt wurde. Anders als günstigere Bluetooth-Decks, die sich digital getrieben anfühlen, folgt die mechanische Architektur hier einer vertrauten Logik der Mittelklasse: ein gedämpftes Chassis, ein massiver Plattenteller, der eher für Rotationsstabilität als für niedrige Kosten gewählt wurde, und eine Motoranordnung, die darauf ausgelegt ist, Schwingungsenergie vom Lager fernzuhalten. Dieser Ansatz spiegelt TEACs langjährige Vorliebe für vorhersehbare, wartungsfreundliche Konstruktionen statt cleverer Abkürzungen wider und steht im Kontrast zu manchen Lifestyle-orientierten Wettbewerbern, bei denen drahtloser Komfort nahezu jede Designentscheidung diktiert.
Aus Sicht des Signalwegs verdient die interne Phonostufe mehr Aufmerksamkeit, als sie bei Bluetooth-Plattenspielern üblicherweise bekommt. Der Einsatz einer konventionellen Op-Amp-Topologie statt einer stark integrierten „All-in-One“-Lösung deutet darauf hin, dass TEAC vorhersehbares RIAA-Verhalten und ausreichend Headroom höher gewichtet als extreme Miniaturisierung. Die Kernaussage ist nicht, dass die integrierte Stufe mit Standalone-Geräten konkurriert, sondern dass sie vermeidet, der offensichtliche Engpass zu sein, der bei ähnlich positionierten Decks häufig anzutreffen ist. In Kombination mit einer abnehmbaren Headshell und einer weitgehend kompatiblen Armgeometrie lässt der Plattenspieler Raum für schrittweise Verfeinerungen, statt den Hörer auf eine feste Leistungsobergrenze festzulegen.
Im Vergleich zu Rivalen nimmt der TN‑400BT X/TB eine bewusst gewählte Mittelposition ein. Sonys Bluetooth-Plattenspieler setzten historisch stärker auf Automatisierung und Einfachheit, teils auf Kosten der Einstellbarkeit, während Technics’ drahtlosfähige Modelle den Schwerpunkt deutlicher auf die analoge Kernleistung legen – mit entsprechendem Sprung bei Kosten und Komplexität. TEACs Strategie scheint anzuerkennen, dass das erneuerte Vinyl-Publikum nicht zwingend nach absoluter Fidelity jagt, aber dennoch mechanische Glaubwürdigkeit erwartet. In diesem Sinne wirkt dieses Modell weniger wie ein neuartiger Format-Überbrücker und mehr wie ein konventioneller Plattenspieler, der zufällig fließend drahtlos spricht – ein feiner, aber bedeutender Unterschied für die Richtung, in die sich die Vinyl-Wiedergabe entwickelt.
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