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Remastering kann die Audioqualität je nach Können und Absicht der Ingenieure verbessern oder verschlechtern.
Der "Lautstärke-Krieg" opfert oft den Dynamikbereich für die Lautstärke, was Audiophile frustriert.
Einige Remasters verändern Originale kontrovers, indem sie Auto-Tune oder Instrumentierungsänderungen verwenden.
Der Begriff "remastered" zieht oft die Aufmerksamkeit und Vorstellungskraft von Audiophilen und Gelegenheitszuhörern gleichermaßen an. Das Versprechen eines saubereren, reicheren und detaillierteren Klangerlebnisses ist verlockend. Allerdings ist das Remastering ein komplexer Prozess, der die Qualität eines Audiotracks entweder verbessern oder verschlechtern kann. Es ist wichtig zu verstehen, was Remastering beinhaltet und wie man die guten, schlechten und hässlichen Versionen von Remasters unterscheiden kann.
Remastering beinhaltet das Übertragen von Original-Audiobändern in ein digitales Format. Der Prozess kann Fehler korrigieren, die Klangqualität verbessern und manchmal sogar neue Elemente hinzufügen. Diese Verbesserungen sind jedoch nicht garantiert; das Endergebnis hängt von der Fähigkeit und Absicht der Ingenieure ab.
Eines der umstrittensten Themen rund um Remasters ist der sogenannte "Lautstärke-Krieg". Dies bezieht sich auf die Tendenz der Produzenten, den Dynamikbereich eines Tracks zu komprimieren, um ihn so laut wie möglich zu machen, wobei die Audioqualität für die Lautstärke geopfert wird. Dies kann besonders störend für Audiophile sein, die über hochwertige Geräte verfügen, die in der Lage sind, einen breiten Dynamikbereich zu erfassen.
Über den Lautstärke-Krieg hinaus nehmen sich einige Remasters die Freiheit, die Originaltracks auf eine Weise zu verändern, die viele als respektlos gegenüber dem Originalwerk empfinden. Der Einsatz von Auto-Tune bei klassischen Gesangsdarbietungen oder das Ändern der Instrumentierung sind Beispiele für diese Art von Änderungen.
Für diejenigen, die vorsichtig mit den möglichen Fallstricken von Remastered-Versionen sind, sind Vintage-Pressungen – insbesondere aus Perioden wie den frühen 80er Jahren – sehr begehrt. Diese Pressungen wurden oft mit einem größeren Dynamikbereich hergestellt und gelten allgemein als authentischeres Hörerlebnis.
Unternehmen wie MoFi (Mobile Fidelity Sound Lab) spezialisieren sich auf hochwertige Remasterings, die das Original-Audio respektieren. Sie verwenden oft die Original-Masterbänder und legen bei der Remastering-Arbeit größte Sorgfalt an den Tag, was sie zu einer bevorzugten Wahl für Audiophile macht.
Die für die Wiedergabe verwendete Ausrüstung kann erheblich beeinflussen, wie ein remasterter Track klingt. Hochwertigere Geräte können ein schlechtes Remaster annehmbar klingen lassen oder ein gutes Remaster außergewöhnlich. Zum Beispiel kann die Verwendung eines hochwertigen DAC und Netzwerk-Streamers wie dem Eversolo DMP-A6 Ihr Hörerlebnis erheblich verbessern.
In der komplexen Welt des Audio-Remasterings sind nicht alle Remasters gleich. Für Audiophile und anspruchsvolle Zuhörer besteht der Schlüssel darin, aus der Vielzahl von Optionen diejenigen herauszufiltern, die die Essenz der Originalaufnahme respektieren und verbessern. Ob Sie Trost in Vintage-Pressungen finden oder Ihr Vertrauen in renommierte Audiophile-Labels setzen, das Verständnis der Nuancen des Remasterings kann Ihnen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen, die Ihr Hörerlebnis verbessern.
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