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Phono-Vorverstärker verzichten oft auf Netzschalter, um das thermische Gleichgewicht für optimale Leistung zu erhalten.
Vereinfachtes Design vermeidet Signalverschlechterung durch unnötige Komponenten wie Schalter.
Viele Vorverstärker schalten sich automatisch über Signalerkennung oder externe Steuerung ein, was manuelle Bedienung überflüssig macht.
In der nuancierten Welt der Vinyl-Wiedergabe spielen Phono-Vorverstärker eine entscheidende Rolle. Diese Geräte, oft einfach als Phono-Vorverstärker bezeichnet, sind dafür verantwortlich, das schwache Signal eines Plattenspielers auf ein Niveau zu verstärken, das für einen Standardverstärker oder Audioempfänger nutzbar ist. Eine Frage, die unter Audiophilen und Vinyl-Enthusiasten häufig auftaucht, betrifft das Energiemanagement dieser Vorverstärker: Warum fehlt vielen ein Netzschalter und ist es sinnvoll, sie ein- und auszuschalten?
Phono-Vorverstärker verzichten aus mehreren Gründen typischerweise auf einen Netzschalter:
Kontinuierlicher Betrieb: Ein weit verbreiteter Glaube in Audiophilen-Kreisen ist, dass Audioausrüstung am besten funktioniert, wenn sie eine stabile Betriebstemperatur erreicht und hält, ein Zustand, der als thermisches Gleichgewicht bekannt ist. Dieses Konzept legt nahe, dass ein Vorverstärker, der ständig eingeschaltet ist, immer für optimale Leistung bereit ist.
Einfachheit im Design: Im High-End-Audio ist die Reinheit des Signalwegs von größter Bedeutung. Jedes zusätzliche Bauteil im Stromkreis, einschließlich eines Netzschalters, wird als potenzieller Punkt der Signalverschlechterung angesehen. Durch den Verzicht auf den Schalter bleibt der Signalweg so direkt und unverfälscht wie möglich.
Automatische Integration: Einige Phono-Vorverstärker sind so konzipiert, dass sie sich automatisch einschalten, wenn sie ein Signal vom Plattenspieler erkennen oder von einem anderen Bauteil im Audiosetup gesteuert werden. Diese nahtlose Integration macht einen separaten Netzschalter überflüssig.
Ein bemerkenswerter Aspekt von Phono-Vorverstärkern ist ihr geringer Energieverbrauch. Die meisten Modelle verbrauchen nur wenige Watt, was sie zu den energieeffizientesten Komponenten in einem Audiosetup macht. Diese minimale Nutzung wirft oft die Frage auf: Lohnt es sich überhaupt, sie auszuschalten?
Die Entscheidung, einen Phono-Vorverstärker auszuschalten, wird von mehreren Faktoren beeinflusst:
Langlebigkeit und Leistung: Es wird argumentiert, dass eine konstante Stromversorgung des Vorverstärkers seine Lebensdauer verlängert und die Klangqualität erhält. Der Einfluss häufiger Stromzyklen auf moderne Elektronik ist jedoch oft minimal.
Elektrische Störungen: In einigen Fällen kann das Einschalten eines Phono-Vorverstärkers elektrische Störungen verursachen, wie durch Geräusche oder andere Probleme in angeschlossenen Geräten belegt. Dies könnte dafür sprechen, den Vorverstärker auszuschalten, wenn er nicht verwendet wird.
Energieeinsparung: Während die Energieeinsparungen durch das Ausschalten eines energiearmen Geräts wie eines Phono-Vorverstärkers gering sind, zählt jeder Beitrag für diejenigen, die ihren ökologischen Fußabdruck minimieren möchten.
Zusammenfassend hängt die Entscheidung, einen Phono-Vorverstärker eingeschaltet zu lassen oder auszuschalten, von persönlichen Vorlieben, Nutzungsmustern und spezifischen Geräteeigenschaften ab. Mit ihrem geringen Energieverbrauch ist der Einfluss auf Ihre Stromrechnung oder die Umwelt minimal, aber für diejenigen, die Energieeffizienz priorisieren oder sich um die langfristige Gesundheit ihrer Audioausrüstung sorgen, ist das Ausschalten eine praktikable Option. Wie bei vielen Aspekten des High-Fidelity-Audios kommt die Wahl oft auf eine Mischung aus praktischen Überlegungen und persönlicher Philosophie an.
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