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Weiss Engineering stellt den in der Schweiz gefertigten DAC205-MK2 vor, einen kompakten High-End-Digital-Analog-Wandler mit Fokus auf Zuverlässigkeit, minimalistisches Design und professionelle Klangpräzision.
Der DAC205-MK2 unterstützt hochauflösendes PCM bis 384 kHz sowie die Formate DSD64/128 und liefert eine detailreiche, präzise Audiokonvertierung für Audiophile und Studio-Profis.
Alle Einstellungen werden über robuste physische Schalter am Gehäuse vorgenommen; bewusst wird auf Fernbedienungen oder Web-Oberflächen verzichtet, um maximale Stabilität und Einfachheit zu gewährleisten.
Der neueste kompakte DAC von Weiss Engineering setzt die langjährige Pro-Audio-Tradition der Marke fort, bei der Betriebssicherheit wichtiger ist als eine ausufernde Funktionsvielfalt. Im Vergleich zu konsumentenorientierten Wandlern, die stark auf Firmware-Ebenen und App-Steuerung setzen, bevorzugt diese Designphilosophie deterministische Signalwege und reproduzierbares Verhalten. Die Nutzung von Hardware-Schaltern ist keine Nostalgie, sondern eine bewusste Ablehnung von Software-Abstraktion – eine Denkweise, die Mastering-Ingenieuren vertraut ist, für die Konsistenz wichtiger ist als Bequemlichkeit. In diesem Kontext wirkt das Gerät weniger wie eine Lifestyle-Komponente und mehr wie ein verkleinertes Studiowerkzeug für den Einsatz in Heimanlagen.
Aus technischer Sicht scheint die Architektur des Wandlers auf strikte S/PDIF-Disziplin statt auf Allformat-Maximalismus optimiert zu sein. Das Fehlen eines USB-Eingangs wird die Meinungen spalten: Manche sehen darin eine Einschränkung, andere einen Weg, Taktprobleme und Rauscheinkopplungen zu vermeiden, die häufig mit Computer-Audio verbunden sind. Das mehrstufige Dämpfungssystem deutet auf eine sorgfältige Gain-Strukturierung im analogen Bereich hin und erlaubt eine saubere Anbindung sowohl an empfindliche Vorstufen als auch an symmetrische Eingänge auf Profi-Niveau – ohne digitale Lautstärkeregelung. Dieser Ansatz entspricht dem Ruf von Weiss, die Auflösung durch Minimierung digitaler Signalverarbeitung zu bewahren.
Eine interessante Randnotiz ist der indirekte Ansatz für das Kopfhören über CHIRON-Adapter, bei dem Kopfhörer als Erweiterung des Line-Level-Ökosystems betrachtet werden und nicht als eigenständiges Feature. Das unterstreicht die Auffassung, dass das Gerät in erster Linie als Referenzwandler konzipiert ist, wobei Flexibilität durch modulare Ergänzungen statt durch integrierte Kompromisse erreicht wird. In Kombination mit dem optionalen, rauscharmen externen Netzteil ergibt sich das Gesamtbild eines DACs, der elektrische Sauberkeit und vorhersehbares Verhalten priorisiert – Eigenschaften, die in audiophilen Kreisen oft als Voraussetzung für langfristige Systemstabilität gelten und nicht für kurzfristige klangliche Effekthascherei.
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