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Wilson Benesch wird auf der Bristol HiFi Show 2026 zwei Lautsprecher der Fibonacci-Serie präsentieren und dabei ein einziges Referenz-Stereosystem nutzen, um kontrollierte, direkte Vergleiche zu ermöglichen.
Das Demonstrations-Setup behält identische Trilogy-Verstärkung sowie digitale Quellen und Erdung von Computer Audio Design (CAD) bei und isoliert hörbare Unterschiede ausschließlich zwischen den Lautsprechermodellen.
Der kompakte Discovery 3zero Standlautsprecher eröffnet die Fibonacci-Reihe und wendet trotz seines kleineren Formats dieselben grundlegenden Konstruktionsprinzipien und proprietären Technologien wie die größeren Modelle an.
Was bei der Präsentation der Fibonacci-Serie durch Wilson Benesch auffällt, ist weniger das Spektakel als vielmehr die methodische Strenge. Ein Strang der Berichterstattung betont den edukativen Ansatz: Die Marke behandelt den Vorführraum nahezu wie ein kontrolliertes Labor und lädt die Zuhörer dazu ein, zu untersuchen, wie Gehäusevolumen, Treiberbelastung und akustische Größenordnung die Wiedergabe verändern, wenn alle vorgelagerten Variablen fest fixiert sind. Eine andere Perspektive hebt stärker die ingenieurtechnische Kontinuität hervor und unterstreicht, dass die Fibonacci-Reihe als eine einzige Plattform gedacht ist, die gestreckt oder komprimiert wird, statt als eine Leiter voneinander unabhängiger Designs. Diese Spannung zwischen didaktischer Demonstration und einheitlicher Produktarchitektur deutet auf ein Unternehmen hin, das mehr daran interessiert ist, Ursache-und-Wirkungs-Zusammenhänge im Design offenzulegen, als mit Vielfalt zu blenden.
Aus technischer Sicht unterstreicht das Fibonacci-Konzept die langjährige Vorliebe von Wilson Benesch für vertikal integrierte Entwicklung. Die Inhouse-Konstruktion von Gehäusen, Treibern und Hochfrequenzwandlern dient weniger dem Branding als vielmehr der Kontrolle von Impedanz, mechanischer Erdung und vorhersehbarem Resonanzverhalten über alle Modelle hinweg. Wenn dieselbe technische DNA skaliert wird, sind die hörbaren Unterschiede zwischen kompakten und größeren Gehäusen weniger auf Veränderungen der Frequenzweichenabstimmung zurückzuführen als auf grundlegende akustische Parameter: Luftverdrängung, Gehäusenachgiebigkeit und Effizienz des Basssystems. Für erfahrene Hörer ergibt sich daraus eine seltene Gelegenheit, isoliert zu erleben, wie allein die physische Größe Timing, tonale Dichte und Autorität im Tieftonbereich beeinflusst.
Darin liegt auch ein impliziter Kommentar zum modernen High-End-Lautsprecherdesign. Anstatt jedes Modell auf einen anderen klanglichen „Charakter“ zuzuschneiden, scheint Wilson Benesch für eine Konsistenz der Abstimmung zu plädieren und den Hörern zu überlassen, wie viel physische Präsenz und dynamische Reserve ihre Räume zulassen. In Forenbegriffen ist dies ein puristischer Ansatz – weniger Variablen, weniger Ausreden – bei dem sich die Diskussion von Marketingbeschreibungen weg und zurück zu Grundlagen wie Kohärenz, Transientenintegrität und dem Verhältnis zwischen Gehäusearchitektur und Treiberverhalten bewegt.
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