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Xiaomi hat den QLED TV X Pro 75 (2026) in Indien vorgestellt. Er bietet ein 75-Zoll-4K-UHD-QLED-Panel und zielt zu einem wettbewerbsfähigen Preis auf Kinoqualität ab.
Das Display unterstützt eine DLG-120Hz-Bildwiederholrate, HDR10+, Dolby Vision und den Filmmaker Mode, der originale Bildraten, Seitenverhältnisse und vom Kreator beabsichtigte Farben bewahrt.
Die Leistung liefert ein Quad-Core-Cortex-A55-Prozessor mit 2 GB RAM und 32 GB Speicher; das Gerät läuft mit Google TV inklusive Netflix, Prime Video, YouTube, Chromecast und AirPlay 2.
Aus technischer Sicht liest sich Xiaomis Ansatz beim X Pro 75 (2026) wie ein sorgfältiger Balanceakt zwischen Panel-Treue und systemischer Pragmatik. Der Einsatz einer QLED-Schicht deutet auf einen Fokus auf stabile Farbvolumina bei höherer Leuchtdichte hin, statt auf reine Kontrast-Effekte zu setzen – eine Entscheidung, die gut zu kinoorientierten Presets passt. Der Filmmaker Mode ist hier weniger ein Abhak-Feature als vielmehr eine philosophische Haltung: Das Deaktivieren von Nachbearbeitungspipelines wie aggressiver Interpolation oder Überschärfung bewahrt die Kadenzintegrität, was zählt, wenn das Panel mit hochbitratigen UHD-Streams oder sauber gemasterten Blu‑ray-Rips über externe Player gespeist wird.
Unter der Haube ist die Cortex‑A55-Plattform vertrautes Terrain in Fernsehern der mittleren bis gehobenen Mainstream-Klasse, und ihre Grenzen sind bekannt. Zwar erzwingt sie keine schweren UI-Overlays oder komplexe Hintergrundaufgaben, bleibt aber ausreichend für die zuverlässige Dekodierung moderner Codecs und eine flüssige OS-Navigation, wenn sie mit sinnvoller Speicherzuweisung kombiniert wird. Die Integration von Chromecast und AirPlay 2 erweitert subtil die Ökosystem-Neutralität und macht das Display weniger zum abgeschotteten Garten und mehr zu einem flexiblen Endpunkt in gemischten Android–Apple-Haushalten – ein Punkt, der in Datenblättern oft übersehen wird, im realen Rack-Setup jedoch geschätzt ist.
Auf der Audioseite ist der Decoding-Stack ambitionierter, als es das physische Lautsprecherarray vollständig ausschöpfen kann; hier wird eine saubere Systemintegration entscheidend. Die eARC-Unterstützung erlaubt es den internen Apps, unveränderte Atmos- oder DTS-Bitstreams an einen externen AVR oder eine Soundbar weiterzureichen und damit den klanglichen Engpass flacher Gehäuseakustik zu umgehen. In diesem Kontext verhält sich der Fernseher weniger wie eine in sich geschlossene Klanglösung und mehr wie ein kompetenter digitaler Transport – eine Haltung, die bei Enthusiasten Anklang findet, die das Display als Teil einer größeren Signalkette verstehen und nicht als letzte Instanz der Klangqualität.
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