Erhalte den wöchentlichen HiFi-Überblick — neue Geräte, Lesetipps und Angebote.

Google testet ein konversationelles KI-Tool für YouTube auf Fernsehern und erweitert es über Web und Mobilgeräte hinaus auf Smart-TVs, Konsolen und Streaming-Geräte.
Unter Videos erscheint ein neues Feld „Ask a question“, das vordefinierte Prompts oder Sprachabfragen über ein On-Screen-Mikrofon oder spezielle Tasten auf der Fernbedienung anbietet.
Zuschauer können kontextbezogene Einblicke anfordern, etwa Zutatenlisten bei Kochvideos oder die Entstehungsgeschichte von Songs während des Hörens.
Aus technischer Sicht ist der interessanteste Aspekt, wie sich eine konversationelle Ebene in die Wiedergabekette im Wohnzimmer einfügt, ohne den Fluss zu unterbrechen. Fernseher und Set-Top-Boxen arbeiten mit engeren Rechen- und Speicherbudgets als Smartphones, daher liegt die Hauptarbeit eindeutig in der Cloud, während der Client Erfassung, Kontextmarker und Audio-Ducking übernimmt. Dieses Ducking ist entscheidend: Damit gesprochene Antworten über einen 5.1- oder Atmos-Mix verständlich bleiben, brauchen sie eine saubere Priorisierung des Center-Kanals und eine dynamische Pegelregelung – sonst gehen sie in Explosionen oder dichten Musikbetten unter. Forumsveteranen werden das als dasselbe Problem erkennen, das AVRs mit Dialogverbesserung lösen, nun angewendet auf synthetische Sprache.
Eine weitere Ebene ist die Inhaltsanalyse. Anders als bei einfachen Metadatenabfragen muss das System gesprochene Antworten mit dem tatsächlichen Geschehen auf dem Bildschirm synchronisieren – Zeitstempel, Szenenwechsel, Liedtexte oder Erzählung – was auf eine hybride Pipeline hindeutet, die Transkript-Parsing, visuelle Hinweise und Audio-Fingerprinting zusammenführt. Im Vergleich zu früheren Second-Screen-Assistenten, die aufgesetzt wirkten, behandelt dieser Ansatz den Videostream selbst als Referenztakt. Der Kompromiss ist die Latenz: Antworten treffen nach einer kurzen Pause ein, was für Informationsabfragen akzeptabel ist, bei Übernutzung jedoch störend wirken würde. Aus audiophiler Sicht hängt der Erfolg dieser Funktion weniger von der Neuheit ab als davon, ob ihre Sprachausgabe den Raum, die Lautsprecher und die Toleranz der Hörer gegenüber Unterbrechungen während kritischer Hörsessions respektiert.
Neue Geräte, lesenswerte Artikel und Angebote — jeden Freitag.

* Queen veröffentlichen am 27.

* Audio Research I/55 ist ein kompakter Röhren-Vollverstärker, abgeleitet vom I/70 und Nachfolger des I/50, ausgerichtet auf High-End-Hörer, die klassischen Rö…

* ToxFreeLife testete 81 Kopfhörermodelle von Marken wie Sony, Apple, JBL, Bose, Samsung und Temu aus europäischen Einzelhandels- und Online-Marktplätzen.

* Audio-Technica bringt die USB-C-kabelgebundenen Ohrhörer ATH-CKD7NC am 27.